Freistadt – Mühlviertler Kernland

Büchlberg – Beitenberg – Stift Schlägl – Bad Leonfelden – Freistadt

Mitten im dichten „Nordwald“ in der Freistädter Senke, am uralten Handelsweg zwischen Donau, Moldau und Elbe, wurde vom Babenberger herzog Leopold VI. um das Jahr 1220 die Stadt Freistadt gegründet. Siedler, die die Stadt erreichten, erhielten vom Herzog Grund und Boden so wie ein Haus als „freies Eigen“, woher sich der Name Freistadt ableiten lässt.

Von beginn an erhielt Freistadt besondere Privilegien, um dem Vorrücken der Böhmen von Norden her und der Passauer Bischöfe aus dem Westen Einhalt gebieten zu können. 1277 erhielt die Stadt das Stapel- und Marktrecht. Alle Waren, die aus Böhmen kamen oder dorthin gebracht werden sollten, mussten hier drei Tage lang zum Kauf angeoten werden; besonders Eisen und Salz.

In ihrer Blütezeit (14. und 15. Jahrh.) wurde vieles von dem geschaffen, was Freistadt heute so sehenswert macht.

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 1 ½ Stunden
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 160 km


Gmunden – Salzkammergut

Büchlberg – Schärding – Grieskirchen – Schwanenstadt – Gmunden

Gmunden ist eine Stadt mit Kultur und Flair, romantisch und lebendig zugleich. In einer der schönsten Kulissen des Salzkammergutes am Fuße des wunderschönen Traunstein´s (1691 m). Die Gründung der Stadt und ihr wirtschaftlicher Aufstieg zur Salzhandelsstadt und zur ehemaligen „Hauptstadt des direkt der kaiserlichen Hofkammer unterstellten Salzkammergutes mit dem Sitz des Salzoberamtsmanns war untrennbar mit dem Vorkommen des Minerals im Inneren Salzkammergut verknüpft. Eines der berühmtesten Salzbergwerke in dieser Gegend ist das von Hallstadt (etwa 50 km westlich von Gmunden).

Das älteste Gebäude ist wohl die Pfarrkirche von Gmunden. Diese dreischiffige Basilika reicht in ihren ältesten Teilen bis in die Zeit der Pfarrgründung 1301 zurück. Das kostbarste Stück der Einrichtung ist der Hochaltar mit der berühmten Dreikönigsgruppe von Thomas Schwanthaler (1678).

Das Wahrzeichen von Gmunden ist der mächtige 1691 m hoche Traunstein und das über die Grenzen hinaus bekannte Seeschloss Ort; das direkt in den Traunsee hineingebaut wurde und nach sagenhafter Überlieferung aus Resten eines Römerkastells gebaut wurde.

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 2 Stunden
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 250 km


Haslach – Webereimuseum / Träger des österreichischen Museumspreises

Büchlberg – Wegscheid – Rohrbach – Haslach

Mit der Schenkung des Gebietes zwischen Ilz und Rodl 1016 durch Kaiser Heinrich II. an das Frauenkloster Niedernburg bei Passau begann die Urbarmachung des Obernen Mühlviertels. In einen Vertrag wurde 1231 die Lehen südlich der Steinernen Mühl von Witiko von Prcice und Blankenberg, der als Gründer des Witigonischen Famlienzweiges der Herren von Rosenberg gilt, an den Bischof von Passau abgetreten. Da ion der Urkunde ein Landgericht aufgeführt wird, dürfte die Gründung des Ortes bereits früher erfolgt sein. 1341 kauften die Rosenberger den Markt Haslach. 1427 und 1469 wurde der Markt durch die Hussiten zerstört. Wok II. von Rosenberg ließ die Befestigungsanlage wieder erneuern. wodurch der Markt zu den vier Grenzbefestigungen gegen Böhmen zählte.

Im Webereimuseum begeben wir uns auf einen historischen Wirtschaftszweig der Mühlviertler!

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 1 Stunden
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 90 km


Linz – Donaumetropole / Hauptstadt von Oberösterreich

Büchlberg – Passau – Engelhartszell – Eferding – Wilhäring – Linz

Die Römer legten bereits mitte des 1. Jahrhunderts hier ein Kastell an. Die römische Bezeichnung war hierbei Lentia – leitet sich von der keltischen Wurzel *lentos = biegsam, gekrümmt her. Linz wäre somit als Siedlung an der Biegung des Flusses Donau zu deuten.

Die erste urkundliche Erwähnung erhält Linz 799 wo in einem Lehensverzeichnis die Martinskirche mit dazugehörigem „centrum“ (=befestigte Siedlung) beschrieben wird. Als Verwaltungssitz des Hauptmanns ob der Enns wurde die Stadt Mittelpunkt dieses Landstrichs. Im Zuge dessen folgten zahlreiche impossante Bauten. Kaiser Friedrich III. residierte hier und so wurde Linz vorübergehend zum Mittelpunkt des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation.

In den folgenden Jahrhunderten wurde reger Handel an der Donau getrieben auch in das böhmische Gebiet wurde eine Handelsstraße errichtet „die via regina“. Diese wurde später von der ersten Pferdeeisenbahn in Europa abgelöst.

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 1 ¾ Stunden
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 200 km


Obernberg – Stift Reichersberg

Büchlberg – Passau – Pocking – Obernberg

Eingebettet in das Naturschutzgebiet “Europareservat Unterer Inn” grüßt von einer Terrasse über dem Inn das 1000-jährige Obernberg. Der Marktplatz zählt mit seinen barocken Bürgerhäusern und Stuckfassaden zu den schönsten Österreichs.

Stift Reichersberg: 1084 stiftete der Edle Wernher nach dem frühen Tod seines Sohnes Gebhard die Burganlage und wandelten es in ein Kloster um. Die Klosteranlage fiel 1624 einem Brand zum Opfer und wurde im Laufe des 17. Jh.s durch einen großzügigen barocken Neubau ersetzt. 1779 entging das bayerische Stift der Säkularisation durch die Abtretung des Innviertels an Österreich.

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 50 Minuten
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 130 km


Salzburg – UNESCO Weltkulturerbe

Büchlberg – Passau – Pocking – Simbach am Inn – Braunau am Inn – Salzburg

Ihren Charme verdankt die Salzburger Altstadt, welche 1996 in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen wurde, besonders ihren hoen und schmalen malerischen Häusern mit kunstvollen Fassaden, den Sakralbauten und Palästen sowie dem Dom.

Salzburg ist nachweislich 696 auf den Ruinen der römischen Siedlung Juvavum entstanden. Bischof Rupert von Worms, heute Stadtpatron, gründete hier das Kloster St. Peter; die Wiege der Stadt. Der Dom ist 774 von Bischof Vigil eingeweiht worden. Nach einem Stadtbrand von 1598 wurde der Dom in dem heutigen Kleid neu aufgebaut. Der Festungsbau begann 1077 unter Erzbischof Gebhard. Ständige bauliche Veränderungen ließen die Burg immer wieder wachsen. Heute ist sie die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas.

Salzburg´s berühmtester Sprößling ist zweifellos „Wolfgang Amadeus Mozart“; der hier am 27. Januar 1756 geboren wurde (in der Getreidegasse).

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 2 Stunden
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 280 km


Salzkammergut – 4 – Seen-Panoramafahrt

Büchlberg – Passau – Pocking – Simbach am Inn – Braunau am Inn – Straßwalchen – Mondsee – Wolfgangsee – Attersee – Ried im Innkreis

Die Landschaft des Salzkammerguts ist geprägt vom Flusssystem der Traun mit insgesamt 76 größeren und kleineren Seen, den Salzkammergutbergen und den umliegenden Bergen (Dachstein, Totes Gebirge und Höllengebirge). Der oberösterreichisch und steirische Anteil des Salzkammergutes ist geprägt vom eiszeitlichen Dachsteingletscher. Als er sich auf sein heutiges Ausmaß zurückzog, ließ er die vielen Seen als Gletscherrandseen stehen, ebenso manches Hochmoor (etwa das Löckermoos, das zum Welterbe Hallstatt, Dachstein & Salzkammergut zählt).

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 2 Stunden
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 350 km


Schärding – Barockstadt am Inn

Büchlberg – Passau – Schärding

Im oberösterreichischen Innviertel, an der geographischen Grenze zu Bayern, liegt die Barockstadt Schärding, eine mittelalterliche Wehrstadt, die architektonisch von allen Epochen geprägt ist. Das Prunkstück ist die Barocke Silberzeile im Stadtzentrum.

Giebel an Giebel präsentiert sich hier ein unvergleichliches Häuserensemble: Schmale Fassaden, oft kaum ein Zimmer breit, zwängen sich zwischen mächtige Bürgerhäuser. Einst wohnten hier reiche Kaufleute, die Taschen voller Silberlinge, die der Silberzeile vermutlich ihren Namen gab. Der Zauber der alten Tore, die stillen Winkel, die malerischen Gassen und die kleinen Innenhöfe verleihen der historischen Kleinstadt ihren einzigartigen Glanz.

Die von den Flüssen Inn, Pram und Rott geprägte Landschaft rund um Schärding bildet ein Naturparadies von einzigartiger Schönheit.

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 45 Minuten
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 140 km


Stift Schlägl – die Wiege vom Mühlviertel

Büchberg – Breitenberg – Stift Schlägl

Im Jahr 1204 von Calhoch von Falkenstein gegründet, wurde die Gegend in der Nähe des heutigen Stifts von Zisterzienser aus Franken bewirtschaftet. Diese Gegend war rau und unwirtlich – Schlägl kommt von Schlag; also der Rodung von Wäldern. Aber bald wurde die Besiedlung wieder aufgegeben.

Erst 1218 unternahm der Graf einen neuen Versuch, diesmal allerdings mit Prämonstratensern aus Niederbayern und an einem etwas einladenderen Platz. Diese Lösung war die glücklichere, denn im Folgenden entstand Stift Schlägl nicht nur, es wurde vielmehr zum wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Zentrum des Mühlviertels. Heute ist das Stift eine Wirtschaftsbetrieb mit Brauerei, Stiftskeller, Ländereien, Schigebiet, Seminarzentrum, Hotelbetrieb ….

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 1 Stunden
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 140 km


Stift St. Florian und Altstadt von Steyr

Büchlberg – Passau – Linz – St. Florian – Steyr

Stift St. Florian … ist ein österreichisches Barockjuwel und Wahrzeichen für die gesamte Region. Der heutige Barockbau ist eine der wenigen vollendeten barocken Klosteranlagen. Der Bau des Stiftes fiel in die fruchtbarste Periode der Barockkunst in Österreich.

Steyr: Am Zusammenfluss von Enns und Steyr wurde von den Otakaren, den Markgrafen und späteren herzögen der Steiermark, um das Jahr 980 die „Stirapurhc“, das heutige Schloss Lamberg, erbaut. Die Stadt erwarb ihren Reichtum stets aus dem Eisenhandel. Diesen Reichtum zeigten die Einwohner der Stadt durch ihre großen und mächen Bürgerhäuser.

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 1 ¾ Stunden
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 330 km


Teufelmühle – eine Fahrt ins Blaue mit toller Brotzeit

Büchlberg – Wegscheid – Rohrbach – Haslach

Die Teufelmühle (ursprünglich Teufelsbruckmühle) wurde um 1620 erbaut. Wie es zu dem Namen Teufelmühle kam erzählt uns eine kleine Sage:

Der Teufel sollte dem Müller in einer Nacht über die Große Mühl eine Brücke bauen. Er versprach ihm dafür seine Seele. Doch der Hahn des Müllers verkündete zu früh vor dem Morgengrauen den neuen Tag. Darüber war der Teufel so erbost, dass er die angefangene Brücke wieder zerstörte. Die Trümmer der Brücke sind heute noch in der Großen Mühl – bei geringem Wasserstand – zu sehen.

Heute ist die Teufelmühle ein uriges Wirtshaus in ruhiger Lage umgeben von viel Natur und der Großen Mühl. Für Gruppen steht ein uriger Rittersaal bereit wo Spezialitäten aus der Region gereicht werden. Zum Beispiel: Ripperlessen, Knödelpartie, Brad´l in da Rein, Pfostenjausn usw.

Dauer der Fahrt (einfach Strecke): ca. 1 Stunde
Länge der Fahrstrecke (gesamt): ca. 90 km